Regenbogenführungen

Führungen zur Geschichte der Homosexualität an der Universität Wien

Der wissenschaftliche Diskurs über Homosexualität an der Universität Wien entstand im 19. Jahrhundert, wobei sich die Forschung lange Zeit ausschließlich auf männliche Homosexualität konzentrierte, da erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch Frauen an der Universität Wien zugelassen wurden. Am Diskurs über Homosexualität änderte sich jedoch bis in die 1980er Jahre wenig: Theorien zur männlichen Homosexualität wurden analog auf die weibliche Homosexualität übertragen. Erlaubt uns die Queer Theory, neue akademische Grenzen zu erkunden? Historisch gesehen waren die Rechtswissenschaft, die Medizin, ihr spezieller Zweig, die Sexologie, und die Psychologie die zentralen Forschungsbereiche, die sich mit Homosexualität befassten.

Heute gibt es zahlreiche Lehrveranstaltungen, in denen Homosexualität, Queer Theory oder queere Kunst unter emanzipatorischen Gesichtspunkten behandelt werden.

In diesem Spannungsfeld bewegt sich der Rundgang durch das Gebäude der Universität Wien, der gemeinsam mit dieser von QWIEN - Zentrum für queere Geschichte entwickelt wurde.

Andreas Brunner von QWIEN - Zentrum für queere Geschichte bietet auf Anfrage einen Rundgang an.

Auf Anfrage: fuehrungen@univie.ac.at

 

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